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Shiba Inu Rassebeschreibung



Das hier ist eine mehr oder weniger offizielle Beschreibung des Shibas in punkto Charakter, Aussehen und Herkunft. So ähnlich findet man sie auch in Rassebeschreibungen in Büchern.
Dazu sollte aber angemerkt werden, dass jeder Hund ein Individuum ist und es kein Rezept oder perfekt passendes Muster für ihn gibt. Eine Verhaltensbeschreibung, die mehr auf das Berglwaldrudel zugeschnitten ist, ist auf der Seite über unsere Shibas zu finden.




Shiba - stinkt nicht, bellt nicht, hört nicht...

Etwas über den Shiba!




Der aus Japan stammende Shiba, früher Shiba Inu (Kleiner Hund) gehört zu den ältesten Hunderassen. Durch Knochenfunde hat man festgestellt, dass diese Rasse über 8000 Jahre alt ist. Sein Erscheinungsbild hat sich trotz dieses langen Zeitraumes nicht verändert. Seine Verwendung ist für Kleinwild und Vögel aber er kann auch bei der Jagd auf Großwild eingesetzt werden. Sein Herkunftsgebiet ist die Bergwelt am japanischen Meer.

Eigenschaften des Shiba (Shiba Inu) sind Intelligenz, Gelehrigkeit, einen sehr ausgesprochenen Dickschädel, die Begabung sich taub zu stellen.
Sein Wesen ist dominant und selbstständig bis hin zur Ignoranz.
Wen er zu seiner Familie zählt, zu dem ist er sehr freundlich, Fremden gegenüber kann er jedoch sehr reserviert sein.
Die Erziehung sollte sehr konsequent und verständnisvoll aber sanft sein.
Kadavergehorsam gibt es beim Shiba nicht.

Der Shiba (Shiba Inu) ist ein sehr reinliches Tier das einer Katze ähnlich ist, sogar die Welpen fangen schon früh an sauber zu werden. Er hat auch keinen unangenehmen Eigengeruch, z.B. wie andere Hunderassen, die nass sehr unangenehm riechen, außer er kommt mal mit übel riechenden Gerüchen in Berührung.

Da der Shiba ein Jagdhund ist, kann sich dies auch auf seinen Freilauf beziehen, was heißt es kommt zu selbständigen, sich selbst belohnenden Jagdausflügen. Daher gibt es wenige Shibas die von der Leine frei gemacht werden können. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, die sogar die Begleithundeprüfung absolviert haben. Der Shiba eignet sich auch für Agility oder Dogdancing.

Die Widerristhöhe beträgt für Rüden 40 cm, für Hündinnen 37 cm. Eine Abweichung von plus oder minus 1,5 cm wird toleriert.
Das Deckhaar ist hart und gerade, die Unterwolle ist weich und dicht. An der Rute ist das Haar etwas länger und abstehend.

Die Fellfarben: rot, schwarz-loh, sesam, schwarz-sesam und rot-sesam.
Alle angeführten Farben müssen “Urajiro” aufweisen.
URAJIRO = uh’ra’dschi’ro
Bedeutung: Es gibt keine japanische wörtliche Übersetzung für dieses Wort, denn es besteht aus 2 Teilen.
Der erste Teil: ura = untere Seite
Der zweite Teil: jiro = Shiro (aber als zweiter Teil eines Wortes, daher jiro) = weiß
Also die Bedeutung: weiß auf der Unterseite

Der Shiba ist auch ein guter Wachhund, der nur bei wirklichen Gründen bellt um seinen Herrn auf etwas aufmerksam zu machen. Im Haus ist er ein sehr ruhiger Hund.

Der Shiba (Shiba Inu) ist ein würdevoller Hund. Schwächen merkt man ihm sofort am Gesichtsausdruck, an der Körperhaltung, den Augen, Ohren und der Rute an.

Ein würdevoller Shiba hat einen klaren, ruhigen und kräftigen Blick und kann seinem Gegenüber, ohne zu zucken, in die Augen schauen.

Für die Zwingerhaltung ist der Shiba nicht geeignet, denn er ist ein Familienhund. Er kann auch mit anderen Tieren vergesellschaftet werden.

Text © Jutta Horn